So kann ein gelungenes Fastenbrechen aussehen

So setzt ihr einen GreenIftar um

Zur Inspiration haben wir für Euch die wichtigsten Punkte, die im Planen und Durchführen von einem GreenIftar beachtet werden, zusammengefasst. Im GreenIftar- Guide findet Ihr eine ausführliche Beschreibung. Hier sollen lediglich die einzelnen Schritte kurz zusammengefasst werden:

1. Einladung: Wer und wie viele?

Wenn möglich, erstellt eine Gästeliste und bittet Eure Gäste, dass sie Euch verbindlich bis zu einem bestimmten Datum ihre Zu- oder Absage mitteilen. Vielleicht kennt Ihr bereits aus den vorherigen Jahren die durchschnittliche Anzahl Eurer Gäste. So könnt Ihr entsprechend Eure Einkaufsliste erstellen.

Ja! Lasst andere wissen, dass Ihr was für die Schöpfung Allahs tut und motiviert sie gleich mit.

2. Planung: Was biete ich an und was muss ich bedenken?

Ein gut überlegtes Menü, gibt Euch Einsicht darin, etwa welche nachhaltigen Punkte in der Menüzusammenstellung bedacht werden müssen.

Welches Geschirr wird gebraucht? Und, ist ausreichend davon vorhanden – auch für die Essensreste? Denkt über nachhaltige Alternativen nach und verzichtet auf Einweggeschirr.

3. Einkauf: Was kaufe ich ein und wie transportiere ich es?

Am besten definiert Ihr den Zutatenbedarf einer Portion und multipliziert diesen anschließend mit der Anzahl der erwarteten Gäste.

Bemüht – je nach Größe des Geldbeutels – einen möglichst verpackungsfreien Einkauf, da dieser in der Regel nach einmaligem Gebrauch im Abfall landet.

Gute Alternativen zum Auto sind das Fahrrad oder auch der öffentliche Nahverkehr. Und wenn der Supermarkt nicht so weit entfernt ist, könntet Ihr den Weg zum Markt auch für einen Spaziergang nutzen.

4. Welche Dekoration verwende ich?

Anstelle von Ballons, Girlanden oder Teelichtern, die nach dem Anlass im Abfall landen, können zum Beispiel getrocknete Blumen, Blätter oder andere Dokoration dienen, die mehrmals verwendet werden kann.

Je nachdem auf welche Jahreszeit der Ramadan fällt, können eventuell auch Laubblätter, Kürbisse, Äpfel oder andere Früchte und Gemüse ein dekoratives Element bilden. Als Faustregel gilt, dass die Dekoration danach entweder weiterverarbeitet oder kompostiert werden kann.

5. Durchführung des nachhaltigen Fastenbrechens

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Nutzt helfende Hände in der Verteilung der Aufgaben und verbringt so die Zeit in der Gemeinschaft.

Nutzt die Gelegenheit des nachhaltigen Fastenbrechens und sensibilisiert Eure Gäste mit einem Impuls zum Thema.

Nachhaltigkeit gilt auch für die Spiritualität: Bestimmt für das Gebet zum Sonnenuntergang einen geeigneten Ort und berücksichtigt zeitliche Verzögerungen.

Auch wenn im Idealfall keine Essensreste anfallen sollten, stellt sicher, dass Eure Gäste eventuelle Reste in ihrer Lunchbox mit nach Hause nehmen können.